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SEO & Keywords: So findest du die richtigen Suchbegriffe für deinen Online-Shop

Gefunden werden ist die Grundvoraussetzung für erfolgreiches Online-Marketing. Schneller gefunden werden als die Konkurrenz ist wiederum der Schlüssel zu mehr Umsatz. Mit anderen Worten: Je höher die Sichtbarkeit,…

SEO & Keywords: So findest du die richtigen Suchbegriffe für deinen Online-Shop
Michael Möller
Michael Möller
Senior Growth Consultant · Founder
Länge
12 Min. Lesezeit
Datum

Gefunden werden ist die Grundvoraussetzung für erfolgreiches Online-Marketing. Schneller gefunden werden als die Konkurrenz ist wiederum der Schlüssel zu mehr Umsatz. Mit anderen Worten: Je höher die Sichtbarkeit, desto größer ist der Wettbewerbsvorteil. Keywords spielen dabei eine zentrale Rolle, da sie die Grundlage für verschiedene Bereiche wie SEO, SEA und Google Ads-Kampagnen bilden.

Gar nicht so einfach angesichts des kontinuierlich zunehmenden Online-Angebots! Was also kannst du tun, damit sich dein Online-Shop gegenüber der Konkurrenz behaupten kann? Du ahnst es sicherlich schon: Es geht um Keywords und um ihre Bedeutung für deine SEO-Strategie. In diesem Blogbeitrag verrate ich dir, wie du die für dich passenden Suchbegriffe findest und wie du sie richtig einsetzt.

Was sind (SEO-)Keywords?

Keywords (auch „SEO-Keywords“, „Suchbegriffe“ oder „Suchanfragen“) sind einzelne Wörter oder Phrasen, mit deren Hilfe Benutzer in Suchmaschinen nach Informationen, Produkten oder Dienstleistungen suchen. Sie sind die grundlegenden Bausteine für die Indexierung von Webinhalten durch Suchmaschinen und spielen eine entscheidende Rolle in der Suchmaschinenoptimierung (SEO). Keywords fungieren als Verbindung zwischen den Suchanfragen der Nutzer und den Inhalten, die von Websites präsentiert werden.

Auf die richtige Suchintention kommt es an

Die Suchintention, auch Search Intent genannt, ist ein entscheidender Faktor bei der Auswahl von Keywords für die SEO-Strategie. Sie gibt Aufschluss darüber, welche Art von Informationen oder Lösungen ein Nutzer von seiner Suchanfrage erwartet. Das Verständnis der Suchintention wiederum hilft dabei, die Bedürfnisse und Erwartungen der Nutzer zu verstehen und Keywords auszuwählen, die diesen gerecht werden.

So wird im Wesentlichen zwischen folgenden Suchintentionen unterschieden:

Informationsorientierte Suchintention (Informational): Der Nutzer sucht nach Informationen zu einem bestimmten Thema oder zu einer bestimmten Fragestellung, wie beispielsweise: „Welche Hunderassen sind ideal für Allergiker?“.

Transaktionsorientierte Suchintention (Transactional): Der Nutzer möchte eine bestimmte Aktion durchführen, wie etwa einen Kauf tätigen oder eine Anmeldung vornehmen. Beispiele dafür sind: „Laufschuhe kaufen“, „SEO-Checkliste herunterladen“. Diese sogenannten ‚Money Keywords‘ sind oft mit einer klaren Kaufabsicht verbunden und befinden sich im unteren Teil des Marketing-Funnels (Bottom of the Funnel, BoFu).

Navigationsorientierte Suchintention (Navigational): Der Nutzer sucht nach einer bestimmten Website oder nach einer Ressource. Ein gutes Beispiel dafür wäre etwa die folgende Suchanfrage: „Instagram Login“.
Führe daher zunächst einmal eine gründliche Keyword-Recherche durch, um Suchbegriffe auszuwählen, die auf die Suchintentionen deiner Zielgruppe einzahlen.

Googles Micro-Moments

Bei der Bestimmung der richtigen Suchintention hilft auch das in von Google eingeführte Konzept der Micro-Moments.

Demnach unterscheidet Google zwischen den folgenden Schlüsselmomenten in der Customer Journey:

  • „I-want-to-know-moments“: Hierbei handelt es sich um informationsorientiere Suchen, die (noch) nicht mit einer Kaufabsicht verknüpft sind.
  • „I-want-to-go-moments“: In diesem Fall sucht jemand nach einer Location oder nach einem Ladengeschäft mit der Absicht, dort ein Produkt zu erwerben bzw. eine Dienstleistung in Anspruch zu nehmen.
  • „I-want-to-do-moments“ beschreiben Suchanfragen von Nutzern, die Unterstützung bei einer Tätigkeit benötigen, z. B. den Garten zu verschönern. Besonders beliebt sind dabei Schritt-für-Schritt-Anleitungen, Checklisten etc.
  • „I-want-to-buy-moments“: Dabei besteht eine klare Kaufabsicht. In einigen Fällen sind sich die Nutzer aber noch unsicher, welches Produkt am besten zu ihnen passt und wo sie dieses erwerben können.

Suchanfragen resultieren also stets aus den jeweiligen _Micr_o-Moments und lassen sich wie folgt einteilen:

  • Know- inklusive Know Simple-Suche
  • „Do-Suche“
  • „Website-Suche“
  • „Visit-in-person-Suche“

Weiterführende Informationen dazu findest du in den Search Quality Rater Guidelines von Google.

Welche Arten von Keywords gibt es?

Zur Bestimmung der Keyword-Typen spielen neben der Suchintention auch weitere Faktoren eine entscheidende Rolle: die Genauigkeit der Suchanfrage und die damit verbundene Länge sowie das Suchvolumen.

Keyword-Kategorien basierend auf der Suchintention

Betrachten wir unsere Suchbegriffe unter dem Aspekt der „Suchintention“, so lassen sie sich wie folgt einteilen:

Informational Keywords: Suchbegriffe dieser Art werden von Nutzern verwendet, die Informationen zu einem bestimmten Thema suchen. Sie zielen darauf ab, den Informationsbedarf der Suchenden zu decken. Beispiele sind Fragen oder Themen, zu denen die Nutzer mehr erfahren möchten, wie z. B.: „Was ist SEO?“ oder „Wie kann ich mein Ranking verbessern?“.

Websites, die informative Inhalte bereitstellen, wie etwa Blogs oder Ratgeberseiten, profitieren besonders von diesen Keywords.

Navigational Keywords inklusive Marken-Keywords (Branded Keywords) kommen immer dann zum Einsatz, wenn Nutzer eine bestimmte Website oder Marke finden möchten.

Solche Suchanfragen haben das Ziel, direkt zu einer bestimmten Seite oder zu einem bestimmten Dienst zu gelangen. Beispiele sind „Instagram Login“, „Zalando“ oder „Nike Schuhe“.

Diese Keywords haben eine hohe Relevanz für die Markenbekanntheit und spielen in der SEO-Strategie daher eine besonders große Rolle.

Commercial Keywords zeigen an, dass der Nutzer bestimmte Produkte oder Dienstleistungen recherchiert, um eine fundierte Kaufentscheidung treffen zu können. Beispiele sind „beste Laufschuhe 2025“ oder „iPhone 15 Bewertung“.

Solche Keywords sind für die Content-Marketing-Strategie eines Unternehmens äußerst wichtig und verdienen daher besondere Aufmerksamkeit.

Transactional Keywords signalisieren eine klare Kaufabsicht und beinhalten oft Wörter wie „kaufen“, „bestellen“ oder „jetzt kaufen“. Beispiele sind „kaufen iPhone 15“ oder „Netflix abonnieren“. Websites, die E-Commerce betreiben oder direkte Verkäufe anstreben, sollten besonders auf diese Keywords abzielen, um Konversionen zu maximieren.

Damit du einen besseren Überblick bekommst, habe ich die vier wesentlichen Keyword-Arten in einer Grafik für dich aufbereitet.

Bei der Keyword-Recherche steht die Suchabsicht der Nutzer im Mittelpunkt.
Bei der Keyword-Recherche steht die Suchabsicht der Nutzer im Mittelpunkt.

Wer nach passenden Keywords sucht, der sollte stets die Suchintention der Nutzer berücksichtigen.

Keyword-Kategorien basierend auf ihrer Termlänge

Ziehen wir als Kriterien hingegen die Termlänge und die damit verbundene Genauigkeit der Suchanfrage heran, bietet sich die folgende Klassifizierung an:

Short-Tail-Keywords (Head Keywords) bestehen aus ein oder zwei Wörtern und sind sehr allgemein. Sie haben ein hohes Suchvolumen, sind dafür aber hart umkämpft. Ein Beispiel dafür wäre: „Schuhe".

Damit sind Short-Tail-Keywords eher geeignet für Hauptseiten, Kategorie-Seiten oder Content zu allgemeinen Themen. Mit ihnen erreichst du eine sehr breite und heterogene Zielgruppe.

Mid-Tail-Keywords sind spezifischer als Short-Tail-Keywords und setzen sich in der Regel aus zwei bis drei Wörtern zusammen. Sie bieten den Vorteil, dass nach ihnen ausreichend oft gesucht wird, der Konkurrenzdruck jedoch kleiner ist, als dies bei Short-Tail-Keywords der Fall ist. Ein gutes Beispiel dafür wären die folgenden Suchanfragen: „Laufschuhe kaufen" und „Gaming PC".

Mid-Tail-Keywords eignen sich gut für Inhalte, die sowohl spezifisch als auch allgemein sind. Sie können verwendet werden, um eine breitere Zielgruppe anzusprechen als Long-Tail-Keywords und sind dabei nicht so wettbewerbsintensiv wie Inhalte, die auf Short-Tail-Keywords optimiert worden sind.

Long-Tail-Keywords sind besonders spezifisch. Sie bestehen aus mehreren Wörtern oder aus einer ganzen Phrase. Zwar haben sie ein geringeres Suchvolumen, dafür aber eine höhere Konversionsrate, da sie oft eine klare Suchintention bedienen. Beispiele dafür sind wie folgt: „bequeme Laufschuhe für Herren" und „bester Gaming PC unter 1.500 Euro".

Long-Tail-Keywords sind daher ideal für Nischenmärkte, spezifische Blogbeiträge oder für detaillierte Produktseiten. Sie eignen sich gut für Content-Pieces, die spezifische Fragen der Zielgruppe behandeln.

Eine effektive SEO-Strategie nutzt sowohl Long-Tail– als auch Short-Tail-Keywords. Während Short-Tail-Keywords dabei helfen, ein breites Publikum anzusprechen, sorgen Long-Tail-Keywords für gezielten Traffic und höhere Conversions.

Eine ausgewogene Mischung aus Shorttail- und Longtail-Keywords ist entscheidend für eine erfolgreiche Keyword-Strategie.

Darum sind Keywords für die SEO so wichtig

Im Bereich der Suchmaschinenoptimierung (SEO) kommt Keywords eine zentrale Rolle zu. Denn sie sind die Grundlage dafür, wie Nutzer im Internet nach Informationen suchen. Durch den Einsatz von richtigen Keywords steigerst du maßgeblich die Auffindbarkeit deiner Website bzw. deines Online-Shops.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist ihre Relevanz für Suchmaschinen. Der Grund dafür ist: Suchmaschinen wie Google nutzen Keywords, um die Relevanz einer Webseite für bestimmte Suchanfragen zu bestimmen. Indem du also die für Nutzer wichtigen Keywords in deinen Inhalten verwendest, signalisierst du den Suchmaschinen, dass deine Seite die Suchintention der Nutzer optimal befriedigt.

Die Verwendung von Keywords ist zudem ein wichtiger Rankingfaktor für Suchmaschinen. Seiten, die relevante Keywords in ihren Inhalten verwenden und gut optimiert sind, haben deshalb eine höhere Wahrscheinlichkeit, in den Suchergebnissen höher zu ranken und damit mehr organischen Traffic zu erzielen.

Zielgerichteter Traffic wiederum führt in der Regel zu mehr Conversions, was sich auch in deinen Umsatzzahlen widerspiegelt.

Mit einer gut durchdachten Keyword-Strategie sicherst du dir somit einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Die Voraussetzung dafür ist allerdings eine gründliche Keyword-Recherche.

SEO-Keywords finden

Die Keyword-Recherche bildet die Grundlage für die SEO-Strategie. Daher solltest du bei der Auswahl passender Suchbegriffe besondere Sorgfalt walten lassen. Damit dir dieser Prozess leichter von der Hand geht, gebe ich dir einen Einblick in unseren Workflow bei experics.

Schritt 1: Ermittlung von Seed-Keywords und gemeinsames Brainstorming mit dem Kunden

In der Regel starten wir mit sogenannten Seed-Keywords und einem gemeinsamen Brainstorming mit dem Kunden.

Schritt 2: Einordnung von relevanten Keywords

Darauf basierend erstellen wir eine größere Übersicht bzw. eine Liste der möglichen Keywords, die wir dann (teilweise gemeinsam mit dem Kunden) einordnen. Dabei stehen vor allem diese Fragen im Vordergrund:

  • Welche davon sind wirklich relevant?
  • Wie hoch ist das Suchvolumen?
  • In welcher Phase der Customer Journey befindet sich der Kunde hier gerade?
  • Wie ist der Search Intent hinter dem Keyword?
  • Wie stark ist die Konkurrenz
  • Werden zusätzlich Ads geschaltet?

Schritt 3: Thematische Einordnung und Clustering 

Anschließend widmen wir uns der thematischen Einordnung und dem Clustering. Hierbei legen wir ein besonderes Augenmerk auf folgende Fragen:

  • Welche Keywords können auf einer URL bzw. zu einem Thema zusammengefasst werden?
  • Welche Themen werden überhaupt benötigt?
  • Welche Content-Typen (Category, PDP, Blog-Beitrag usw.) kommen dafür infrage?
  • Welche Fokus-Keywords sind für die jeweilige URL relevant?

Schritt 4: Informationsstruktur bestimmen 

Anschließend kümmern wir uns darum, die definierten relevanten Themen in eine sinnvolle Informationsarchitektur einzuordnen. Dabei interessiert uns vor allem Folgendes:

  • Wie müssen die Themen angeordnet sein?
  • Welche Cluster/Hubs gibt es?
  • Wie wird der Nutzer durch die Struktur geführt?
  • Wie sieht die URL-Struktur aus?

Dieses Vorgehen nennt sich Keyword-Mapping und wird von uns im folgenden Blogbeitrag genau beschrieben: Keyword-Mapping für Online-Shops: Schritt für Schritt.

Schritt 5: Erstellung eines zentralen Dokuments, das regelmäßig aktualisiert wird 

Daraus erstellen wir ein zentrales Dokument für die Zusammenarbeit, in dem sowohl die Keyword-Analyse als auch die Keyword-Map abgebildet sind.

Da wir zeitnah auf relevante Veränderungen reagieren möchten, führen wir nahezu monatlich Aktualisierungen durch und ziehen das angepasste Dokument dann in regelmäßigen Abstimmungsterminen heran.

Die Keyword-Recherche wird fortlaufend erweitert, insbesondere dann, wenn wir während unserer wöchentlichen oder zweiwöchentlichen Besprechungen mit den Kunden neue Themenideen entwickeln oder feststellen, dass Ergänzungen erforderlich sind.

Dieses Dokument ist somit ein dynamisches Element und zählt zu den Schlüsseldokumenten für unsere Zusammenarbeit.

Welche Keyword-Recherche-Tools helfen mir bei der Optimierung meiner Website?

Keywords sind ein fundamentaler Bestandteil von SEO. Keyword-Generatoren können dir dabei eine wertvolle Hilfe sein. Einige dieser Tools möchte ich dir heute einmal näher vorstellen.

Google Keyword-Planner

Der Google Keyword Planner ist ein unverzichtbares Werkzeug für jeden, der sich mit Keyword-Recherche befasst. Als Teil der Google-Ads-Plattform bietet er nicht nur detaillierte Einblicke in das Suchvolumen von Keywords, sondern zeigt dir auch Suchbegriffe, auf die dein Wettbewerb optimiert. Zusätzlich erfährst du, mit welchen Kosten pro Klick du rechnen müsstest, wenn du eine Anzeige auf das entsprechende Keyword schalten würdest.

Dies macht ihn zu einem leistungsstarken Instrument für die Planung von Werbekampagnen und die Optimierung von Webinhalten.

SEMrush Keyword Magic Tool

Das Keyword Magic Tool von SEMrush wiederum greift auf eine große Datenbank von Keywords zu und liefert umfassende Informationen zu entsprechenden Suchbegriffen, einschließlich Suchvolumen, Wettbewerbsstärke und Trends.

KW-Finder

Der KW-Finder von Mangools ermöglicht die Identifizierung von Long-Tail-Keywords, die in der Regel weniger umkämpft sind und daher eine bessere Chance bieten, ein gutes Ranking zu erzielen. Zudem liefert er wertvolle Einblicke in das Suchvolumen sowie in den Schwierigkeitsgrad der einzelnen Keywords.

Ahrefs

Ahrefs hingegen punktet mit Funktionen wie Backlink-Analysen. Damit bietet das Tool umfassende Einblicke in das Backlink-Profil einer Website, einschließlich der Quellen, der Anker-Texte und der Autorität der Backlinks. So kannst du nicht nur deine eigene Webpräsenz genau untersuchen, sondern auch die deiner Wettbewerber.

KeywordTool.io

KeywordTool.io ist besonders nützlich für die Generierung von Keyword-Ideen aus verschiedenen Quellen wie Google, YouTube und Bing.

Moz Keyword Explorer

Der Moz Keyword Explorer bietet detaillierte Einblicke in das Suchvolumen, die Wettbewerbsintensität und in potenzielle Chancen. Darüber hinaus stellt es dir relevante Daten für die Optimierung der Website-Sichtbarkeit bereit und unterstützt dich dabei, Keywords zu priorisieren.

Keywords richtig platzieren

Noch immer bringen viele Menschen die OnPage-Optimierung mit einer bestimmten Keyword-Dichte in Verbindung. Wenn sie an suchmaschinenoptimierten Content denken, stellen sie sich unendliche Bleiwüsten vor, randvoll mit Suchbegriffen und so hölzern klingend, dass sie keiner lesen mag.

Doch die Zeiten, in denen Webtexte noch so aussahen, sind zum Glück längst vorbei! Heutzutage richten sich Online-Inhalte wieder an Menschen und nicht mehr an Maschinen.

Umso wichtiger ist es, Nutzer vollumfänglich zu einem Thema zu informieren und ihnen damit einen echten Mehrwert zu bieten. Achte beim Einsatz von Keywords also immer darauf, dass sie thematisch relevant sind und im richtigen Kontext und unter Berücksichtigung der Benutzerintention verwendet werden.

Das wichtigste Bewertungskriterium für Google ist übrigens die Relevanz zum Suchbegriff. Das Haupt-Keyword und die wichtigsten Neben-Suchbegriffe sollten daher möglichst prominent platziert werden.

An welchen Stellen sie am meisten bewirken, zeige ich dir anhand der folgenden schematischen Darstellung einer Seite.

Dieses Beispiel veranschaulicht, an welchen Stellen auf einer Seite Haupt- und Nebenkeywords platziert werden sollten, um die bestmögliche Wirkung zu erzielen.
Dieses Beispiel veranschaulicht, an welchen Stellen auf einer Seite Haupt- und Nebenkeywords platziert werden sollten, um die bestmögliche Wirkung zu erzielen.

Dies ist ein Beispiel für eine mögliche Verwendung von Haupt- und Nebenkeywords auf einer Seite.

Haupt-Keywords in der OnPage-Optimierung

Die Haupt-Keywords sollten an strategisch wichtigen Stellen deiner Website eingebunden werden, um ihre thematische Relevanz hervorzuheben. Diese sind wie folgt:

  • Title Tag: Dies ist der Titel deiner Seite, der in den Suchergebnissen angezeigt wird.
  • Meta Description: Hierbei handelt es sich um eine kurze Beschreibung des Inhalts, den deine Seite behandelt. Diese erscheint ebenfalls in den Suchergebnissen.
  • H1 ist die Hauptüberschrift Ihrer Seite.
  • H2 sind wichtige Zwischenüberschriften.
  • URL ist die Webadresse deiner Seite.
  • Dateiname des ersten Bildes auf deiner Seite
  • ALT-Tag des ersten Bildes
  • Title-Tag des ersten Bildes (Bild-Title)
  • Bildunterschrift
  • Textanfang: Am besten bringst du deine Haupt-Keywords innerhalb der ersten 100 Wörter unter.
  • Fließtext: Achte zudem darauf, dass du dein Fokus-Keyword im gesamten Text sinnvoll einsetzt, d. h. passend zum jeweiligen Kontext.

Nebenkeywords in der OnPage-Optimierung

Die Nebenkeywords unterstützen die Hauptkeywords und sorgen für eine breitere thematische Abdeckung. Diese sollten ebenfalls an relevanten Stellen eingefügt werden:

Welche Anforderungen SEO-gerechte Inhalte außerdem erfüllen sollten, verrate ich dir im folgenden Blogbeitrag: Deshalb ist SEO-Content ein Mythos ☝️

Keywords in der Off-Page-Optimierung

Der Linktext, auch bekannt als „Ankertext“, ist beim Linkaufbau von entscheidender Bedeutung. Seine größte Wirkung entfaltet er dann, wenn er das wichtigste Keyword enthält. Aber auch hier ist wieder Vorsicht geboten: „überoptimierte“ Linktexte sind für Google ein rotes Tuch.

Nutze am besten natürliche Verlinkungen, indem du ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Brand– und Money-Keywords in deinen Ankertexten schaffst. Auch hierbei ist der richtige Kontext sehr wichtig!

Fazit

Kurzum: Keywords sind das Herzstück einer jeden SEO-Strategie. Entscheidend dabei ist die Auswahl der richtigen Suchbegriffe und ihre sinnvolle Platzierung – sowohl auf der Website selbst (OnPage-Optimierung) als auch in externen Verlinkungen (OffPage-Optimierung).

Nur so können Unternehmen ihre organische Sichtbarkeit nachhaltig steigern und sich gegenüber ihrer Konkurrenz durchsetzen.

Umso wichtiger ist es, die Suchintentionen der Nutzer zu verstehen. Denn sie geben entscheidende Hinweise darauf, welche Suchbegriffe gewählt werden sollten, um die Zielgruppe effektiv zu erreichen.

Einer gründlichen Keyword-Recherche kommt dabei eine zentrale Rolle zu – und spezielle Tools unterstützen diesen Prozess wirkungsvoll.

Wer sich also bessere Rankings und damit einen entscheidenden Wettbewerbsvorsprung sichern möchte, der sollte auf eine durchdachte Keyword-Strategie und auf eine kontinuierliche Optimierung setzen.

Quellen:

Über den Autor

Michael Möller

Michael ist Gründer und Geschäftsführer der experics digital GmbH. Als Berater mit über 15 Jahren Erfahrung in Organic Search unterstützt er gemeinsam mit seinem Team mittelständische Unternehmen in den Bereichen SEO und GEO (Generative Engine Optimization).

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