hreflang-Checker
für saubere Cluster.
hreflang-Tags auf gültige ISO-Codes, korrektes Format und Cluster-Konsistenz prüfen — inkl. x-default, Self-Reference und Normalisierung. Direkt im Browser, ohne Anmeldung.
Wir laden die Seite serverseitig, parsen <head> sowie HTTP-Link-Header und schreiben die gefundenen hreflang-Tags direkt ins Feld unten.
HTML-Link-Tags, HTTP-Link-Header oder Plaintext „de-DE https://...“ — eine Variante pro Zeile.
Crawlt jede hreflang-URL serverseitig und prüft, ob sie korrekt auf diese Seite zurückverlinkt. Max 25 Pendants, 10 Checks pro Stunde.
Prüfung gemäß Google Search Central — Lokalisierte Versionen sowie ISO 639-1 (Sprachen) und ISO 3166-1 alpha-2 (Länder). Die Reziprozität (Backlink des Pendants) kann clientseitig nicht geprüft werden — dafür braucht es einen Crawl.
Vorteile
Was dir der hreflang-Checker bringt.
ISO-Codes vollständig
Vollständige Validierung gegen ISO 639-1 (Sprachen) und ISO 3166-1 alpha-2 (Länder). Erkennt typische Fehler wie „UK“ statt „GB“, „cz“ statt „cs“ oder „jp“ statt „ja“.
Cluster-Validierung
Prüft den gesamten hreflang-Block: x-default vorhanden? Doppelte Sprach-Werte? Selbst-Referenz korrekt? Mehrere hreflang-Werte auf dieselbe URL? Alles auf einen Blick.
Normalisierter Output
Aus deiner Eingabe wird ein sauber formatierter, kopierfertiger Block — mit korrekt gesetztem Bindestrich, kleingeschriebener Sprache, großgeschriebenem Land und nur fehlerfreien Einträgen.
Tipps zur hreflang-Praxis
6 Regeln für funktionierende Cluster.
Was du jenseits der reinen Syntax beachten musst, damit Google deine internationalen Versionen tatsächlich auseinanderhält und richtig ausspielt.
Sprache vor Region
hreflang ist primär ein Sprach-Signal, sekundär ein Regional-Signal. „de“ zielt auf alle Deutschsprachigen weltweit; „de-AT“ verfeinert auf österreichische Nutzer. Wer nur eine Sprache hat, braucht keinen Ländercode.
Ländercode richtig wählen
Der zweite Teil ist ISO 3166-1 alpha-2 — also „GB“ für United Kingdom, nicht „UK“. „EU“ gibt es nicht. Schreibweise: Sprache klein, Land groß (z. B. „pt-BR“). Google ist zwar case-insensitive, Crawler-Logs werden aber lesbarer.
Reziprozität ist Pflicht
Wenn Seite A auf B per hreflang verlinkt, MUSS B auch zurück auf A linken. Google verwirft sonst das gesamte Cluster. Reziprozität ist clientseitig nicht prüfbar — dafür Screaming Frog, Sitebulb oder die Search Console (Internationales Targeting).
Self-Reference nicht vergessen
Jede Seite muss sich selbst im hreflang-Set referenzieren. Klingt redundant, ist aber Pflicht: die deutsche Seite mit hreflang=„de-DE“ muss in ihrem eigenen Block enthalten sein, ebenso wie alle anderen Sprachversionen.
x-default für Sprachweichen
x-default zeigt auf die Seite, die Google ausspielen soll, wenn keine andere Sprache passt — meist die globale Variante oder eine Sprachauswahl-Seite. Nur einmal pro Cluster, immer absolute URL.
Absolute URLs, konsistente Domain
Nur absolute URLs (https://…), keine relativen Pfade. Trailing-Slashes und Protokoll müssen exakt mit der kanonischen Variante übereinstimmen — sonst zeigt das Cluster auf Seiten, die Google als Duplikate behandelt.
Hintergrundwissen
Alles, was du über hreflang wissen musst.
Was ist hreflang?
hreflang ist ein HTML-Attribut, mit dem du Google und anderen Suchmaschinen mitteilst, welche Sprach- und Regionalversionen einer Seite existieren. Es ist die Standard-Lösung für internationale SEO: damit Google deutschen Nutzern die deutsche, US-Nutzern die englische und schweizer Nutzern die schweizerische Variante einer Seite ausspielt.
hreflang ist kein Ranking-Signal im klassischen Sinne — es beeinflusst nicht, ob du gefunden wirst, sondern welche Variante an der gefundenen Position ausgespielt wird. Ohne hreflang konkurrieren deine Sprachvarianten miteinander (Duplicate Content) oder werden nach Sprache des Browsers zufällig zugeordnet.
Wie sieht ein hreflang-Tag aus?
Der Standard-Weg ist ein <link>-Tag im <head>:
Der hreflang-Wert folgt dem Schema lang oder lang-REGION:
- Sprache: ISO 639-1 (zweistellig, kleingeschrieben) — z. B.
de,en,pt. - Region (optional): ISO 3166-1 alpha-2 (zweistellig, großgeschrieben) — z. B.
DE,AT,BR. - x-default: Fallback-Wert für alle Nutzer, deren Sprache/Region nicht in den anderen Tags abgedeckt ist.
Alternativ kannst du hreflang auch im HTTP-Link-Header oder in einer XML-Sitemap deklarieren. Für klassische HTML-Seiten ist der Link-Tag aber der einfachste und am häufigsten verwendete Weg.
Die drei Cluster-Regeln
Damit Google ein hreflang-Cluster akzeptiert und verwertet, müssen drei Bedingungen erfüllt sein:
Jede Seite des Clusters muss alle Sprach-/Regionalvarianten auflisten — auch sich selbst.
Wenn Seite A auf B verweist, muss B genauso auf A verweisen. Einseitige Tags werden ignoriert.
Identische URLs (gleiche Domain, gleiches Protokoll, gleicher Trailing-Slash) und gültige ISO-Codes auf allen Seiten.
Verstößt eine Seite gegen eine dieser Regeln, verwirft Google in der Regel den gesamten Cluster — nicht nur den fehlerhaften Eintrag. Bedeutet: ein einziges Komma im falschen Tag kann die internationale Aussteuerung deiner gesamten Domain aushebeln.
Häufige Fehler in der Praxis
- „UK“ statt „GB“: Klassiker. ISO 3166-1 alpha-2 kennt für Großbritannien nur GB. „UK“ gibt es nicht, der ganze Tag wird ignoriert.
- „cz“, „jp“, „dk“ als Sprachcode: Häufige Verwechslung mit dem Ländercode. Korrekt sind die Sprachen
cs(Tschechisch),ja(Japanisch),da(Dänisch). - Region statt Sprache: hreflang erlaubt nicht nur ein Land ohne Sprache. „de-CH“ ist OK, „CH“ alleine nicht.
- Fehlende Self-Reference: Die deutsche Seite vergisst, sich selbst per
hreflang="de-DE"zu referenzieren. Google nimmt sie dann nicht als Teil des Clusters wahr. - Relative URLs:
/de/statthttps://www.example.com/de/. hreflang braucht absolute URLs, sonst wird ignoriert. - Trailing-Slash-Mismatch: Die hreflang-URL endet auf
/de, der Canonical aber auf/de/. Google interpretiert das als unterschiedliche URLs. - Mehrere x-default: x-default ist ein Singleton. Setze ihn pro Cluster genau einmal — typischerweise auf die globale Variante oder eine Sprachweiche.
Wann lohnt sich hreflang überhaupt?
Nicht jede mehrsprachige Website braucht hreflang. Sinnvoll ist es, wenn:
- deine Inhalte gezielt unterschiedliche Sprachen oder Regionen ansprechen,
- es echte Sprach- oder Regional-Versionen einer Seite gibt (nicht nur Übersetzungen einzelner Wörter),
- Preise, Währungen, Versand oder rechtliche Hinweise regional unterschiedlich sind,
- du mit Duplicate-Content-Problemen zwischen Sprachversionen kämpfst.
Wenn du dagegen eine reine Sprachübersetzung ohne regionale Differenzierung hast — z. B. Englisch und Deutsch für ein weltweites Software-Produkt — reicht oft ein einfaches Sprach-hreflang (de, en) ohne Ländercode aus.
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